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Am Anfang war der Hackathon

Am 20.03.2020 fiel der Startschuss für den 48 Stunden dauernden Hackathon der Bundesregierung #WirvsVirus, während dessen über 28.000 Teilnehmer digital nach Lösungen zu 1.500 Problemen im Zusammenhang mit der Coronakrise suchten. Schnell fand sich unser Team aus 14 aktiven Teilnehmern, das sich mit der Frage beschäftigte, wie wir momentan geschlossene lokale Geschäfte und Restaurants wieder mit Kunden zusammenbringen können.

Nach einem zunächst allgemeinem Brainstorming zur Lösungsfindung am Freitag, arbeiteten wir bereits ab Samstagfrüh an der konkreten Umsetzung unserer Pläne. Dazu teilten wir uns in verschiedene Gruppen auf, in denen wir uns mit einem Promotionvideo, dem Design und der Programmierung eines Prototypen befassten. Als Ergebnis stand am Sonntag ein 2-minütiges Promotionvideo, das Design, eine Website, ein Konzept sowie der Name "Lokalkauf" fest. Nach der Abgabe am Sonntagabend war rasch klar, dass wir die Idee des Projekts weiterverfolgen wollten und so gründeten wir eine WhatsApp Gruppe, um weiter am Projetkt "Lokalkauf" zu feilen.

Während das Ergebnis des Hackathons noch ausstand, arbeiteten wir bereits nachhaltig sowie gemeinnützig an unserer Idee weiter. Schnell einigten wir uns darauf, uns in zwei Teams - Techis und non-Techis - aufzuteilen. Von nun an standen tägliche Telefonate mit vielen Diskussionen, z.B. zu Funktionalitäten, einem Roll-out-Plan, Pressekontakten, einer Organisationsform, Datenschutz, Marketing, dem endgültigen Design und zur Website, an.

Aufgrund von Kontakten zu diversen Händlern konnte nach ca. 10 Tagen unsere Website für die Region Wiesbaden live gehen. Als nächster Standort rückte Brühl in unseren Fokus. In einem weiteren Schritt planten wir, wie man im Saarland live gehen könnte und wir führten auf der Website Kategorien sowie eine Postleitzahlensuche ein. Das Saarland wurde somit zum ersten Bundesland, in dem sich Händler und Kunden auf "Lokalkauf" vernetzen können.

Technisch ist die Website nun soweit, dass sich jeder deutschlandweit als Händler registrieren kann und Kunden aus ganz Deutschland die Website nutzen können - Marketing wird momentan jedoch nur für die bereits genannten Regionen betrieben.

Nebenbei suchten wir Allianzen zu potenziellen Lieferanten und bewarben uns für den Solution Enabler der Bundesregierung, nachdem wir leider nicht zu den 20 "besten" Teams gekührt worden waren.

Für die Weiterführung des Projektes auf größerer Ebene mussten wir auch alsbald eine Organisationsform finden. Die Entscheidung sollte zwischen einer gUG und einem Verein fallen. Aufgrund diverser Umstände entschieden wir uns letztendlich für die Gründung eines Vereins mit Sitz in Wiesbaden. Allerdings existiert laut Aussage des Amtsgerichtes Wiesbaden bislang kein Präzedenzfall einer virtuellen Vereinsgründung. Dennoch entschlossen wir uns zu einer virtuellen Vereinsgründung in der Hoffnung, dass alles gut geht, und lassen aktuell beim Finanzamt den Zweck der Gemeinnützigkeit für unseren Verein prüfen.



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